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Freitag, 28. August 2009 Die Taschen sind gepackt, gleich geht´s los. Günter hatte noch Nachtschicht, deshalb fahren wir erst um 13:30 Uhr. Da biegt der Burgmann um die Ecke... okay, aufsitzen. Der Weg zum Hotel beträgt nur knapp über 100 Km, also fahren wir über Landstrasse. Nach ca. 2 Stunden kommen wir relativ entspannt am Hotel Stüer in Altenberge an, wo wir schon von den ersten Teilnehmern und den Orgas sehr herzlich in Empfang genommen werden. Ich sehe schon - wieder eine Menge alter Bekannter dabei. Moni und Günter kennen auch schon einige von ihnen, sind sie doch auch Mitglieder der NRWandalen welche diesmal sehr zahlreich vertreten sind - ist ja schliesslich hier Wandalenland... |
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Nach der obligatorischen Begrüssungszeremonie heisst es dann erstmal einchecken. Wir wohnen in einem Doppelzimmer im “Haus Bettina”, einem etwas abseits vom Hotelgebäude direkt hinter dem für unsere Mopeds abgesperrten “Park ferme” liegenden Gästehaus. Die Zimmer sind hübsch und komfortabel, überhaupt macht das Hotel und auch das Personal bisher einen äusserst positiven Eindruck. Nun aber erstmal raus aus den Bikerklamotten, was bequemeres anziehen und etwas frischmachen. Dann wieder zurück zu den Anderen die sich mittlerweile auch vermehrt haben, denn nach und nach treffen die restlichen Teilnehmer ein und das Hotel füllt sich. Da es noch relativ früh ist schauen wir uns erstmal etwas die umliegende Gegend an und finden auch ein Eiscafe wo wir uns ein leckeres Eis gönnen. Dann schlendern wir gemütlich bei strahlendem Sonnenschein zurück zum Hotel... |
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Mittlerweile sind wir fast komplett... einige neue Gesichter sind auch wieder dabei. Bei leckeren Heiss- und Kaltgetränken wird sich kennengelernt und so manches Benzingespräch geführt. Die Stimmung ist gut, die Chemie passt mal wieder und das Orgateam wird auch langsam entspannter. Dies ist ihr erstes selbstorganisiertes Event - und dann direkt in dieser Grössenordnung - da ist Lampenfieber vorprogrammiert. Aber bisher passt alles und so kann es gern weitergehen. Nun werden wir hineingerufen denn gleich gibt es Abendessen. Die Tische sind nach den morgigen Tourgruppen eingeteilt und so können sich die einzelnen Gruppen direkt besser kennenlernen - eine gute Idee die sich schon in Bebra bewährt hat. |
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3 von vielen guten Geistern die sich an diesem Abend erfolgreich um unser Wohlergehen kümmerten... |
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Nachdem jeder seinen Platz gefunden hat hält Toppi erstmal in seiner ihm eigenen fröhlichen Art eine Begrüssungsrede, dann ist das Buffet freigegeben. Es gibt eine Tomatensuppe, dann Schnitzel und Geschnetzeltes mit Reis oder Nudeln, Blumenkohl und anderes Gemüse, Salat und zum Nachtisch Eis. Das Essen ist wirklich gut und nachdem die Bäuche gefüllt sind werden Getränke geordert und die Gruppen lösen sich allmählich auf da sich jeder mal mit jedem unterhalten will. Die Stimmung könnte besser nicht sein, es wird auch das hauseigene Getränk namens “Blaulicht” probiert - von dem ein oder anderen auch mehrmals und intensiver - und so langsam verlagert sich das Ganze in den Aussenbereich denn das Wetter ist noch sehr schön und warm. Einige unserer Mädels haben indes den, sagen wir mal “Spielzeugautomaten” in der Herrentoilette |
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Gegen 23 Uhr habe ich dann die nötige Bettschwere. Gaby ist auch müde und so machen wir uns auf den Weg ins Zimmer. Morgen früh um 10 Uhr startet für uns die Tour und da wollen wir fit sein. Also ab ins Bett... |
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Samstag, 29. August 2009 7:00 Uhr, der Wecker klingelt.... ab 8:00 Uhr gibts Frühstück. Die Betten sind sehr bequem, ich habe gut geschlafen und bin ausgeruht. Ein Blick aus dem Fenster - es hat geregnet. Hmm... der Himmel ist jedoch fast wolkenlos. Mal abwarten... Frisch geduscht machen Gaby und ich uns auf den Weg zum Frühstück. Drausen stehen vereinzelte Gruppen, rauchend oder im Gespräch vertieft, einige legen ihr Motorrad trocken, andere sind wie wir auf dem Weg in den Saal. Der Frühstücksraum ist noch ziemlich leer, also kein Gedränge. |
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Nach dem Frühstück machen wir dann unser Lunchpaket fertig. Dies ist ein Novum auf den FJR-Tourer Ausfahrten. Bisher wurde auf jeder Tour zur Mittagszeit ein Restaurant angefahren um dort zu speisen. Das Orga-Taem war aber diesmal der Meinung das es besser wäre zur Mittagszeit eher was leichtes zu sich zu nehmen da es nach der Tour ja eh wieder ein üppiges Abendessen gibt. Ausserdem gibts ja Nachmittags nochmal eine Pause in einem Cafe mit der Möglichkeit zu Kaffee und Kuchen. Ob dies bei jedermann Anklang fand kann ich nicht beurteilen, jedenfalls habe ich diesbezüglich keine negative Kritik vernommen. Okay, die Lunchpakete sind also gepackt, nun müssen wir uns langsam fertigmachen. Also erstmal die Bikerklamotten anziehen und das Moped trockenlegen. Mittlerweile ist die Sonne rausgekommen, es verspricht ein schöner Tag zu werden. |
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Gaby und ich fahren genauso wie Moni und Günter in einer touristischen Gruppe mit, Reinhold ist unser Tourguide und ich mache diesmal den “Lumpensammler”, d.h. ich fahre ganz hinten und sorge dafür das niemand verloren geht. Zu diesem Zweck habe ich die Tourdaten in meinem Navi gespeichert, weiss also immer wo´s langgeht. Die Gruppen starten in 5 minütigem Abstand, um 10:00 Uhr sind wir dran. Los geht´s, die Kiepenkerl-Pättkes Tour 2009 ist gestartet. Rund 300 Kilometer Münsterland liegen nun vor uns... |
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Mittagspause am Feldmarksee: Verzehr der Lunchpakete, quatschen, relaxen... |
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Leider fängt es gegen Ende der Pause dann doch an zu regnen ( seltsamerweise genau mit dem Auftritt von Regenkönig Hermann |
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Das nächste Ziel ist der Longinusturm. Dort ist ein Cafe wo´s guten Kaffee und lecker Kuchen gibt. Der Regen hat wieder aufgehört, aber die Regenjacken bleiben jetzt vorsichtshalber erstmal an... |
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Nach dieser letzten Stärkung geht es nun die letzten 90 Kilometer zurück Richtung Hotel. Der Himmel wird immer dunkler und als es dann wieder zu regnen beginnt nehmen wir den direkten Weg und kürzen somit die Tour um ca. 30 Km ab. Immerhin wurden es noch 280 Kilometer und damit soll es für heute auch genug sein. Gaby freut sich auf eine heisse Dusche, mir geht´s ehrlich gesagt nicht anders. Wohlbehalten kommen nach und nach alle Gruppen am Hotel an und die Besatzungen verschwinden auf den Zimmern. |
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Nun aber erstmal schön heiss duschen... dann kann der gemütliche Teil beginnen. Der Regen hat mittlerweile aufgehört und die ersten sitzen schon wieder im Biergarten. Ich geselle mich noch auf ein Radler dazu bevor wir uns alle zu einem Gruppenfoto vor dem Haus Bettina treffen. |
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Dann geht´s wieder in den Festsaal denn gleich ist Zeit für´s Abendessen. Auch diesmal gibt´s wieder eine Vorsuppe, danach Schweinebraten und Rindsrouladen, Blaukraut und Sauerkraut, Kartoffelpüree und Kroketten und zum Nachtisch eine leckere Münsterländer Vanillecreme mit Beerengrütze. Nach dem Essen veteilt sich die Menge wieder, die Raucher in den Biergarten und der Rest wandert von Tisch zu Tisch um mal mit dem und mal mit dem ein wenig ins Gespräch zu kommen oder anzustossen. Auch das Blaulicht darf wieder nicht fehlen... es wird ein geselliger Abend, in dessen Verlauf u.a. ein tanzender Ballon beschworen wird, gestandene Mannsbilder von zierlichen Frauen fast bis an die Decke geworfen werden und so mancher ein paar Kilos auf der Tanzfläche verliert. Alles in Allem wieder ein fröhlicher und rundum gelungener Abend. Gegen 00:30 Uhr verschwinden Gaby und ich dann relativ müde auf dem Zimmer. |
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Samstag, 30. August 2009 Heute stehen noch zwei Touren auf dem Programm: Sandy´s Baggertour und Toppis Schlössertour. Gaby, Moni, Günter und ich nehmen an der Baggertour teil um von da aus dann direkt über die AB Richtung Heimat zu fahren. Insgesamt finden sich 15 Motorräder ein um Sandy zu begleiten und zu erfahren woher sein Spitzname Sandmann stammt. Nach einem reichlichen Frühstück stehen wir also mit beladener Maschine bereit, nicht ohne uns vorher schonmal von den Anderen verabschiedet zu haben.. |
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Gegen 10:30 Uhr heisst es dann aufsitzen, die Quarzwerke, ein Saugbagger und der Silbersee warten auf uns. |
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Nun steht also Bildung auf dem Plan. Zuerst zeigt und Sandy eine Film welcher erklärt was alles aus Quarzsand gemacht wird, dann fahren wir an den See um mit einem Boot zum Saugbagger überzusetzen. Das ist schon sehr beeindruckend und interessant. Die steilen Sandwände am Seeufer sehen fast aus wie Eis... irgendwie hat man sich das alles etwas anders und nicht so gross vorgestellt. |
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Nach dieser wirklich interessanten Führung fahren wir noch zusammen zum Bikertreff “Gernys Kurve” um uns mit einer Currywurst und Cappuccino zu stärken, dann macht sich jeder auf den Heimweg. Auch dieser Tag hat viel Spaß gemacht und der eh schon gelungenen Tour noch das I-Tüpfelchen verliehen. Alles in Allem wieder ein schönes Wochenende mit netten Leuten und guter Stimmung. Die Kiepenkerl-Pättkes Tour 2009 ist beendet, aber der einhellige Tenor ist schon jetzt: Machts nochmal Jungs.... vielleicht in 2011 |
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Vielen Dank an alle Fotografen deren Bilder ich benutzen durfte... |
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