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Donnerstag, 25. Juni 2009 Bis heute war ich krankgeschrieben, hatte einen Arbeitsunfall. Mein linker Fuss war dick geschwollen und schillerte in allen Farben, vornehmlich dunkelblau. Passiert ist es vor gut 2 Wochen - die Schwellung ist mittlerweile wieder weg, die Farben auch - eigentlich könnte es morgen losgehen. Die 7. Hunsrücktour von Eberhard und Manfred steht an, Gaby und ich wollten da mitfahren. Leider hat es mit Gaby dann doch nicht geklappt, sie musste arbeiten. Hmm... und ich wollte eigentlich noch vorher eine Inspektion an der FJR durchführen, die 30.000er war fällig. Der sch%&/ß Arbeitsunfall hat meine Pläne ziemlich durchkreuzt. Okay, dann wenigstens noch Motor- und Kardanöl wechseln, da kann ich beim warmfahren direkt sehen ob mein Fuss wieder richtig mitspielt, bin schliesslich noch nicht wieder gefahren. Also Schlüssel rein, starten... nix. Sch...., Batterie leer. Und nun? Naja... putzen muss ich die Dicke auch noch, also erstmal Batterie ans Ladegerät und dann Motorrad putzen. Danach ein neuer Startversuch, der Motor springt an. Super, also dann... warmfahren - der Fuss hält. Ölwechsel, Batterie über Nacht ans Ladegerät - Klamotten packen, ab ins Bett. |
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Freitag, 26. Juni 2009 Alles ist fertig, gleich kommt Wolfgang und wir fahren zusammen zum Rasthof Oligser Heide wo wir noch einige Leute treffen wollen, dann weiter nach Düren zu Herbert. Auch dort warten noch Leute sodaß wir schon mit 7 Maschinen über die Eifel anreisen. Tja... so war´s geplant, doch dann klingelt das Telefon. Wolfgang kommt nicht, will erst noch neue Reifen aufziehen lassen und uns dann später an der Raststätte treffen. Okay, dann also erstmal alleine los... |
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Wolfgang ist dann doch schon kurz vor mir an der Raststätte. Nach und nach gesellen sich noch Reinhard, Claudia und Jürgen dazu. Gemeinsam fahren wir nach Düren wo bei Herbert schon frischer Kaffee auf uns wartet. Zusammen mit Herbert und Brigitte, Volker und Maria starten wir schliesslich mit 7 Maschinen und Herbert führt uns auf schönen Strassen quer durch die Eifel erstmal nach Kronenburg. Dort stossen noch Gaby und Thomas zu uns sodass wir uns schliesslich mit 9 Motorrädern Richtung Ediger-Eller aufmachen. |
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Schon die Anfahrt wird so zu einer interessanten, kurzweiligen Tour. Um 17:30 Uhr treffen wir dann schliesslich in Ediger-Eller ein wo der grösste Teil der Teilnehmer schon auf der Terasse des Hotels auf uns wartet. Nach einem grossen Begrüssungs-Hallo checken wir dann ein und beziehen unsere Zimmer. Es ist ziemlich warm und schwül, also wird erstmal geduscht. Dann geht´s ab nach unten zu den anderen. Mittlerweile sind wir fast vollzählig. |
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Auch bei dieser Tour sind wieder einige für mich neue Gesichter dabei. Ich merke schnell - die Chemie passt. Es ist als würden sich alle schon ewig kennen. So wird es ein netter Abend bei sehr gutem Essen ( Kompliment an die Hotelküche ) und leckeren Getränken. Manfred hält noch seine obligatorische Begrüssungsrede, stellt die Tourguides vor und erklärt den Tourablauf, dann startet der gesellige Teil. Wolfgang ist auf der Hinfahrt eine Weile hinter Reinhard, dem morgigen Tourguide der schnellen Gruppe, hergefahren und hat nun beschlossen in dessen Gruppe zu wechseln. Da er meistens mit Sozia unterwegs ist fährt er normalerweise immer in den touristischen Gruppen, diesmal ist er aber solo unterwegs. Wie er sagt hat er ein wenig “Lampenfieber”... |
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Ziemlich spät treffen noch 2 Teilnehmer ein sodass wir eigentlich nun vollzählig sind. Eigentlich... denn für morgen haben sich noch Tagesgäste angemeldet. Gegen Mitternacht habe ich dann die nötige Bettschwere und verabschiede mich auf mein Zimmer. |
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Samstag, 27. Juni 2009 7 Uhr, der Wecker klingelt. Mein Bett ist super gemütlich und ich habe sehr gut geschlafen... hab´ eigentlich noch gar keine Lust aufzustehen. Ab 8 Uhr gibt´s Frühstück und ab 9:30 Uhr startet die Tour. Da ich auch noch tanken muss stehe ich auf und gehe erstmal unter die Dusche. Draussen höre ich schon Stimmen, die ersten Frühaufsteher sind bereits unterwegs... das Wetter sieht gut aus aber über den Weinbergen hängen noch Nebelschwaden. |
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Die Tankstelle ist nur ein paar hundert Meter entfernt, hat auch gerade erst geöffnet. Schnell ist meine Dicke vollgetankt und ich bin wieder am Hotel. Mittlerweile haben sich die meisten Teilnehmer schon eingefunden und auch die Tagesgäste Detlef, Annemarie und Thomas sind eingetroffen. Nach einem guten Frühstück heisst es nun also fertigmachen zum Tourstart. Das Wetter sieht immer noch gut aus obwohl für heute Gewitterschauer vorhergesagt wurden. Dies lässt uns Kollege Hermann auch immer wieder wissen... naja, Regensachen hat jeder dabei, wenn´s denn kommt dann kommt´s halt. Erstmal sieht es aber nicht danach aus, vielleicht haben wir ja Glück. Mit zehnminütigem Abstand starten die Gruppen., die Tour hat begonnen... |
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Erstmal führt uns unser Tourguide Eberhard die Moselweinstrasse entlang flussaufwärts, wobei sich linker Hand die Weinberge und die hübschen kleinen Ortschaften ständig abwechseln. Dann geht es bei Zell links ab in südöstlicher Richtung weg von der Mosel. Zwischen Felder, Wiesen und Wälder fahren wir nun auf verschlungenen Strassen, vorbei an kleine Ortschaften und Gehöfte und immer wieder über kurvenreiche Strassen die genausogut in den Alpen oder Dolomiten liegen könnten und für Fahrspaß pur sorgen. Es ist eine Strecke die man besser nicht hätte aussuchen können und uns allen ein breites Grinsen auf´s Gesicht zaubert, Danke hierfür an das Orga-Team. |
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Nach einer kurzen Kaffeepause im “Berghof” befindet sich die 10 min. vor uns losgefahrene Gruppe auf einmal hinter uns. Dann streikt Eberhard´s Navi... wir sind vom Weg ab und müssen umdrehen. Die andere Gruppe ist nun wieder vor uns. Plötzlich treffen wir wieder auf die andere Gruppe deren Guide ebenfalls Probleme mit seinem Navi hat. Eberhard übernimmt nun die Führung beider Gruppen und auf einmal befinden wir uns auf einer nicht enden wollenden Schotterstrasse. Nach dieser ungewollten Offroadeinlage findet Eberhard schliesslich doch noch den richtigen Weg und wir kommen wohlbehalten, aber mit erheblicher Verspätung, am Weinhaus “Moselpanorama” an - von den anderen Gruppen schon ungeduldig erwartet. |
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Während die ersten Gruppen schon wieder starten nehmen wir unser Mittagessen zu uns . Das Essen ist auch hier sehr gut, die Aussicht ist toll und das Wetter spielt auch noch mit... noch! |
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Da wir durch unsere unplanmässige Irrfahrt ziemlich spät dran sind entschliessen wir uns etwas abzukürzen. Dies ist ein weiser Entschluss denn kaum 20 km später, wir haben gerade Bernkastel-Kues erreicht, tut sich der Himmel auf. Pitschnass kommen wir an einer Tankstelle an wo wir erstmal Regenkleidung anziehen und nun das schlimmste abwarten wollen. Das sollte aber erst noch kommen, denn nun erhellen Blitze den Himmel, und Donner kracht so laut das wir zusammenzucken. Als ob das nicht reichen würde regnets plötzlich waagerecht denn nun bläst uns auch noch heftiger Wind mit Sturmböen um die Ohren. Die vor der Tankstelle aufgestellten Blumen haben sich längst selbstständig gemacht und das Tankstellenpersonal hat alle Hände voll zu tun die wegfliegenden Gegenstände zu retten. Naja, wenigsten gibt´s einen funktionierenden Cappuccino-Automaten. Dann schlägt ganz in der Nähe ein Blitz ein und die Tanke ist dunkel... |
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Komischerweise tut das Ganze unserer guten Stimmung überhaupt keinen Abbruch. Nach einiger Zeit, mittlerweile ist der Strom wieder da, wird der Regen dann weniger und wir beschliessen auf direktem Weg nach Ediger-Eller zu fahren. Die ca. 50 km sind dann auch schnell hinter uns gebracht und nun will jeder nur eins: Raus aus den nassen Klamotten. |
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Nachdem wir wieder geduscht und trockengelegt sind - der Regen hat mittlerweile ganz aufgehört - treffen nach und nach die Teilnehmer auf der Hotelterasse ein um ihre Erlebnisse zu bereden und den Tourablauf zu diskutieren. Niemand hat wirklich etwas zu kritisieren, der Regen wird als offizielles Tourangebot in den Programmablauf der Hunsrücktour integriert und schliesslich lässt es sich das Orga-Team nicht nehmen unseren ständig unkenden Hermann zum neuen “Regenkönig” zu ernennen (sehr zur Erleichterung von “Rainman” Volker) |
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Wolfgang (Topliner) erzählt von seiner Fahrt in der “ZZ” (ziemlich zügig)-Gruppe und wird von den anderen Gruppenmitgliedern für seine gekonnte Fahrweise gelobt, was ihm so nebenbei den Namen ZZ-TOPpi einbringt. Während einige schon ihre Bikes für die Heimfahrt auf den Hänger verzurren wird auf der Hotelterasse geklönt, getratscht und gefeiert. Dieser Abend endet auch für mich weit nach Mitternacht und auf meinem Zimmer falle ich schnell in einen tiefen und festen Schlaf. |
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Sonntag, 28. Juni 2009 Heute schlafe ich ein wenig länger... aber dann heisst es auch für mich: Packen! Vorher schnell duschen, dann runter zum Frühstück. Nach und nach verabschieden sich nun die Teilnehmer und schliesslich belade auch ich mein Motorrad, nicht ohne jedoch vorher noch 2 Flaschen Moselwein einzukaufen. Das Wetter ist schön und Wilhelm möchte noch eine Runde durch´s Hunsrück fahren um dann ab Koblenz über die Autobahn den Heimweg anzutreten. Ich schliesse mich ihm an, ebenso Wolfgang, Doris und Hans-Georg. Gemeinsam fahren wir dann eine von Wilhelm klasse erarbeitete Tour |
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