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Freitag, 17.07. 2009 - 14:15 Uhr. Endlich Feierabend. Leider hat mir meine Firma einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich musste heute noch zur Frühschicht. Meine Dicke steht fertig gepackt auf dem Werksparkplatz in Mülheim/Ruhr. Gaby muss dieses WE leider arbeiten, fährt also nicht mit. Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren fahre ich direkt von der Arbeit aus Richtung Bebra. Doch ich brauche nicht allein zu fahren - Matthias und Tina begleiten mich. Matthias hatte am Donnerstag noch Nachtschicht und kann so auch erst heute fahren. Pech für ihn, Glück für mich... Entgegen des Wetterberichtes regnet es nicht, nein, es ist drückend warm. Auf der A40 ist Stau, auf der 44 auch... klasse. Etwas genervt komme ich schliesslich am vereinbarten Treffpunkt Rasthof “Am Haarstrang” an. Tina und Matthes sind schon da. Matthias hat für die Anfahrt eine Route ausgearbeitet. Gemeinsam fahren wir noch ein paar Kilometer über die Bahn und sind froh als wir sie schliesslich verlassen können. Endlich keine Blechkarawanen mehr, die Strassen sind sogar überraschend leer. Jetzt macht das Fahren langsam Spaß. |
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Schnell stellt sich heraus das Matthias eine wirklich schöne Strecke erarbeitet hat |
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Ich mache mich nun auf den Weg nach unten um ebenfalls das Abendessen einzunehmen. Das Hotel ist ziemlich gross und verwinkelt - mein Zimmer liegt in einem etwas abseits gelegenen Trakt - aber schliesslich finde ich den Saal und das Buffet. Wow, es ist schon eine wirklich beeindruckende Menge an Teilnehmern anwesend ( insgesamt waren es 127 Teilnehmer auf 81 Motorrädern ). Zum Glück sind die Tische an diesem Abend nach den morgigen Tour-Gruppen eingeteilt und so brauche ich nicht nach einem freien Platz zu suchen. Das Essen ist sehr gut und das Radler erfrischend - schnell beginnen anregende Gespräche. Bis auf 2 Teilnehmer kenne ich schon alle in unserer Gruppe aber ich freue mich immer wieder über neue Gesichter. Nach einiger Zeit löst sich dann die Gruppe auf denn es gilt nun auch die anderen Teilnehmer zu begüssen und kennenzulernen. Leider ist es mir auch diesmal nicht gelungen mit jedem ein längeres Gespräch zu führen, man möge mir bitte verzeihen. |
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Die Stimmung ist toll, aber ich bin schon seit 4 Uhr morgens auf den Beinen und das macht sich langsam bemerkbar. So habe ich dann auch schon nach 3 Radlern die nötige Bettschwere und mache mich noch vor Mitternacht auf den Weg zu meinem Zimmer. Ähm... wo geht´s lang? Thomas will mir helfen und zeigt mir den Aufzug welcher mich aber leider in den falschen Hoteltrakt führt. Hmm... schliesslich finde ich aber doch den richtigen Weg und falle schnell in einen tiefen Schlaf. |
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18.07.2009 07:30 Uhr Der Wecker klingelt. Ab unter die Dusche. Habe gut geschlafen und bin fit... und hungrig. Ein Blick aus dem Fenster - es hat geregnet. Nun ist es aber wieder trocken, nur die Bikes sind nass. Also gehe ich erstmal runter und lege meine Dicke trocken. Plötzlich kommt Fraenkie auf´s Hotelgelände gefahren. Er ist Frühaufsteher und hat schon eine Runde gedreht... So langsam kommen die Teilnehmer zum Frühstück runter und auch ich mache mich auf den Weg in den Frühstücksraum. Dort ist ein Buffet aufgebaut welches keine Wünsche offen lässt. Ich muss sagen, die Verpflegung ist bisher top... |
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Frisch gestärkt und gutgelaunt verschwinde ich dann wieder auf mein Zimmer wo Detlef auch schon dabei ist sich für die Tour fertig zu machen. Die Regenjacke bleibt erstmal eingepackt, im Moment ist es trocken und wir hoffen das es auch so bleibt. Um 09:15 ist Abfahrt, wir haben uns für die touristische Gruppe unter der Leitung von Tourguide Wolfgang angemeldet. Für Wolfgang ist es der erste Einsatz als Tourguide, aber wie sich später herausstellen wird macht er seine Sache sehr gut. |
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Die einzelnen Touren stammen vom Wirt und wurden von Organisator DetlefT etwas “optimiert”. Leider war es den Guides im Vorfeld nicht möglich eine Vortour zu fahren. Niemand ausser den Navi´s der Tourguides kennt die Strecke und so kommt es dann auf der ca. 300 km langen Route schon mal vor das uns plötzlich eine Umleitung, Baustelle o.ä. den Weg versperrt. Wolfgang sieht sich dann zu Wendemanövern oder Routenanpassungen genötigt, findet aber letztendlich immer wieder souverän seinen Weg. Das ging übrigends allen Tourguides so.... störte aber nicht wirklich. Die Gegend ist sehr schön und die Strassen verkehrsarm. Flotte Passagen und langgezogene Kurven wechseln sich mit engen Kehren und schmalen Waldpassagen ab, die Strecke ist trotz unseres eigentlich “touristischen” Tempos doch auch durchaus anspruchsvoll. |
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Kurz vor der Tour habe ich noch neue Reifen aufziehen müssen da ich mir einen Nagel eingefahren hatte. Vorher war ich auf dem Z6 unterwegs aber nun habe ich günstig einen neuen Satz “Roadsmart” bekommen und gleich Gelegenheit ihn zu testen. Obwohl es nicht regnet ist die Strasse doch hin und wieder sehr nass aber ich fühle mich in jeder Situation sicher und bin begeistert über den guten Grip. Der Reifen macht echt Spass und so auch die Tour... Diese erreicht nun ihren ersten Pausenpunkt. In einem Strassencafe in Schotten (Vogelsberg) machen wir eine kurze Rast. Auch hier scheint es vor kurzem noch geregnet zu haben... rechtzeitig zu unserer Ankunft ist es aber wieder trocken. Um den Regenwolken einen Vorsprung zu lassen genehmigen wir uns einen Cappuccino - dann gehts weiter. |
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Die nächste Station ist dann der Berggasthof Hohrodskopf am Vogelsberg. Dort nehmen wir unser Mittagessen ein... |
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...unschwer zu erkennen das diese Pause für den ein oder anderen gerade rechtzeitig kommt. |
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Erfrischt und gestärkt geht es nun an den zweiten Teil der Tour. Unterwegs in der hessischen Rhön werden die Strassen schmaler und kurviger. Leider ist der ständig wechselnde Fahrbahnbelag mit diversen Bitumenflickstellen und der Wechsel zwischen nasser und trockener Fahrbahn nicht jedermanns Sache, so manches Mal werden wir durch das unverhoffte Aufleuchten eines Bremslichts zu “vorsichtigerer Fahrweise” ermahnt. Wir entschliessen uns den Sicherheitsabstand innerhalb der Gruppe zu vergrössern. So lassen wir Kurve um Kurve hinter uns und schlängeln uns mal schnell, mal langsam durch die Strassen. Schliesslich erreichen wir mit der Wasserkuppe den nächsten Pausenhalt. Im Cafe “Peterchens Mondfahrt” gönnen wir uns einen Kaffee und ein Stück Kuchen. |
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Anschliessend geht die Fahrt weiter durch die abwechslungsreiche Landschaft der hessischen Rhön, bis wir schliesslich mit ca. 300 km mehr auf dem Tacho wieder am Hotel Sonnenblick in Bebra ankommen. Kurz vorher machen wir nochmal einen Tankstop, dann ist die Tour für heute beendet. Als eine der letzten Gruppen biegen wir auf´s Hotelgelände ein wo die meisten Teilnehmer schon warten. Zufrieden, aber auch ein wenig erschöpft, stellen wir die Bikes ab und gesellen uns zu den anderen um das Erlebte zu besprechen. Nach und nach treffen auch die letzten Gruppen ein und das erste Bier wird geordert. Wieder einmal ist eine Tour erfolgreich abgeschlossen die wohl allen Spaß gemacht hat und vorallem ohne das einer der vielen Teilnehmer verunfallt oder sonst irgendwie zu Schaden gekommen ist. Langsam leert sich das Aussengelände, die Teilnehmer verschwinden um sich frischzumachen, bevor es dann zum Abendessen geht. Heute wird gegrillt... |
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Nach dem Essen gehts dann wieder zum geselligen Teil über, aber vorher stellen wir uns nochmal alle zum Gruppenfoto auf. Rüdiger möchte einen kurzen Bericht mit Foto für die Zeitschrift “Tourenfahrer” erstellen. Da bin ich gespannt... |
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Nun aber wird gefeiert... DJ Andy sorgt für die nötige Musik. Bei allerlei alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken werden Freundschaften vertieft und neue entstehen. Die Stimmung ist toll und niemand geht heute früh zu Bett. Auch bei mir wird es weit nach Mitternacht bis ich schliesslich auf dem Zimmer verschwinde. |
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Am nächsten Morgen heisst es dann Packen und Abschied nehmen. Gestärkt durch ein abermals reichhaltiges Frühstück machen sich die Teilnehmer nach und nach auf den Heimweg. Eigentlich wollte ich mich mit einigen NRWandalen zusammen über Landstrassen in Richtung Möhnesee auf den Weg machen, aber es hat wieder geregnet und so wie es aussieht wird es auch jeden Moment wieder anfangen. Also entschliesse ich mich zusammen mit Detlef den direkten Weg über die BAB nach Duisburg zu nehmen. |
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Die erste Hälfte der Strecke ist es noch trocken, der Himmel klart sogar etwas auf und ich ärgere mich ein wenig das ich nicht doch mit den anderen über Land gefahren bin. Dann aber fängt es an zu regnen und ca. 100 km vor dem Ziel - wir machen gerade auf dem Rasthof “Am Haarstrang” eine letzte Pause - geht der Himmel auf. Mittlerweile haben sich hier noch einige Teilnehmer eingefunden welche mit uns den Regen abwarten. Schliesslich hört es dann aber wieder auf und wir können unsere Heimfahrt fortsetzen. |
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Trotz der nassen Rückfahrt war es wieder ein sehr schönes und gelungenes Treffen. Tolle Strecken, eine super Location, gutgelaunte Teilnehmer und grandiose Stimmung haben den 5. Geburtstag der FJR-Tourer Deutschland zu einer wirklich erfolgreichen Veranstaltung werden lassen. Danke an das Orga Team Detlef und Reinhard und an die Tourguides welche ihren Job mal wieder ausgezeichnet erfüllt haben. |
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Hier findet ihr den Bebra ´09- Film von Wolfgang (Topliner) |
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Und hier könnt ihr den Film in besserer Qualität downloaden ( 900 Mbyte ) |
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